Algenfresser - Aquarienfreunde Reinheim

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Algenfresser

Fachberichte
Genialer Fisch gegen Algen
Deutscher Name: Genetzter Algenfresser,
Schwanzfleck-Algenfresser, Puzzlebarbe,
Goldbrauner Algenfresser
Wissenchaftlicher Name: Crossocheilus reticulatus

Das Problem der Algen ist wohl schon so alt wie die Aquaristik 
selbst. Dieses Problem kennen vermutlich sehr viele Aquarianer. 
Darüber warum sich diese im Aquarium breit machen und wie man 
Sie bekämpfen kann, kann man viel nachlesen. Der Weisheit letzter 
Schluss gibt es nicht. Natürlich ist mangelnde Pflege ein guter Nähr-
boden für Algen. Aber sie können auch in Aquarien mit guten 
Wasserwerten auftreten. Haben sich Algen erst einmal im Aquarium 
breit gemacht, bekommt man sie sehr schwer wieder los. Die von 
verschiedenen  Herstellern angebotenen Algenbekämfungsmitteln 
helfen auch nur bedingt. 
Leider hatten wir in unserem Verein dieses Problem auch in verschiedenen Aquarien, bis wir von Zoo Emmerich in Groß-Umstadt den Genetzten Algenfresser (Crossocheilus reticulatus) empfohlen bekamen. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Fischen, die ebenfalls Algen fressen – aber das Aquarium doch nicht frei davon halten können – kümmert dieser Fisch sich um alles. Er ist ständig im Kampf gegen Algen. Dazu, ob er auch Blaualgen frisst, können wir leider keine Aussage machen, da wir diese zum Glück nicht hatten. Aber ansonsten hat er alle Algen beseitigt. Innerhalb kurzer Zeit waren die Pflanzen frei von Algen. Ein einfach genialer Fisch gegen Algen, den wir nur empfehlen können. Zudem ist er sowohl innerartlich als auch gegenüber anderen Fischen friedlich und gut zu vergesellschaften. In der Literatur ist mehrfach nachzulesen, dass sich der Fisch in der Gruppe am wohlsten fühlt. Wir hatten die Fische in verschiedenen Aquarien zur Algenbeseitigung einzeln eingesetzt. Am Verhalten der Tiere war ein Unwohlsein der Tiere nicht zu erkennen. Sie schwammen munter umher und verrichteten „ihre Arbeit". In zwei Aquarien hatten wir jeweils zwei Fische eingesetzt, von denen nur jeweils einer übrig geblieben ist. Dies könnte darauf hindeuten, dass man die Tiere entweder allein oder in einer Gruppe pflegen sollte. Die Tiere sind unproblematisch und anspruchslos. Problematisch ist es allerdings in einem Barschbecken. Hier sollten die Tiere mindestens 6-7 cm groß sein, da da sie sonst von dern Barschen nicht die nötige Ruhe bekommen.
Futter: Allesfresser, Pflanzliche Kost wie Algen und Salat. Lebendfutter, Flockenfutter.
Seine Endgröße liegt bei 15cm. Er sollte daher in ausreichend großen Becken ab 1,2 m Länge gehalten werden. Die Temperatur sollte auf Dauer nicht über 26° C liegen, da die Tiere unter anderem aus kühleren Bächen stammen! Kann also auch im ungeheizten Aquarium bei Zimmertemperatur gehalten werden.
Temperatur: 16 - 26° C, pH-Wert: 6 – 7, GH: bis 15°, KH: 5°
 
 
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